Kundeninterview mit Axel Buwert

Im Ernstfall braucht man einen starken Partner an der Seite

Als selbstständiger Bauunternehmer stand Axel Buwert ständig unter Stress. Gefühlt 100 Arbeitsstunden rackerte der Berliner, und auch privat kam er nie zur Ruhe. Bis zum Burn-Out! Nach einem längeren Klinikaufenthalt musste er sein Leben neu organisieren, obwohl er gesundheitlich dazu noch nicht in der Lage war. AFA-Systemunternehmer Mirko Opitz übernahm deshalb die Initiative und half ihm vor allem in den Gesprächen mit der Barmenia. Mit Erfolg: Dank regelmäßiger Zahlungen aus seiner BU-Versicherung konnte er sich in aller Ruhe seiner Genesung widmen. In einem Erfahrungsbericht berichtet Axel Buwert, warum er die AFA AG weiterempfiehlt.

Herr Buwert, nach etlichen Arztbesuchen von Anfang bis Mitte 2013 bekamen Sie die Diagnose Burn-Out. 6 Wochen stationäre Behandlung folgten. Was war passiert?

Als Selbstständiger lebte ich jahrelang auf der Überholspur. Ein Termin reihte sich an den nächsten, Stress und Arbeit bestimmten den Alltag. Anfang 2013 merkte ich: Etwas stimmt nicht! Ich litt unter Gleichgewichts- und Schlafstörungen und konnte mich nicht mehr konzentrieren. Die Symptome wurden immer schlimmer, bis mein Körper sich Mitte 2013 regelrecht abschaltete. Ich hatte einfach keine Kontrolle mehr, selbst einfachste Aufgaben wie Auto oder Fahrrad fahren waren mir unmöglich. Zudem litt ich unter Stimmungsschwankungen: mal aggressiv, dann depressiv. An Arbeit war nicht zu denken, ich wurde extrem vergesslich und fühlte mich in Umgebung von anderen Menschen unwohl. Im Krankenhaus schotteten die Ärzte mich zunächst ab: kein Telefon, kein Fernseher, keine Medien. Komplett abgeschirmt von der Welt, musste ich das Leben wieder von Beginn an lernen.

Wer kümmerte sich in dieser Zeit um wichtige finanzielle Dinge?

Selber konnte ich in dieser Zeit nichts erledigen, ohne fremde Hilfe ging nichts.
Zwei Menschen halfen mir besonders: Ein Sozialarbeiter im Krankenhaus und Systemunternehmer der AFA AG, Mirko Opitz. Der Sozialarbeiter hatte mit meiner Krankenkasse Kontakt aufgenommen und kümmerte sich um die Krankenhausrechnung und mein Tagegeld. Mirko nahm nach der 6-wöchigen Behandlung die Dinge in die Hand. Er erkannte schnell den Ernst der Lage. Ihm war klar: Es ist eine langwierige Erkrankung, ich würde in den nächsten Monaten bzw. Jahren nicht arbeiten können. In einem ersten Schritt nahm er mit der Krankenkasse und der Barmenia – dort hatte ich eine Berufsunfähigkeits-Versicherung – Kontakt auf. Sein Ziel: Ich sollte finanziell nicht auf dem Trockenen stehen, schließlich fühlte ich mich damals in jeder Hinsicht komplett überfordert. Mirko entpuppte sich als unschätzbare Hilfe. Vorher war er in erster Linie ein guter Verkäufer mit einer top Beratung, heute schätze ich ihn als Freund.

Gab es Schwierigkeiten mit der BU-Versicherung?

Rückblickend lief alles reibungslos, was ich vor allem Mirko zu verdanken habe. Bis Ende 2013 war ich krankgeschrieben. In dieser Zeit bekam ich von der Krankenkasse Geld. Ab Anfang 2014 änderte sich die Situation. Ich wurde zwar nicht gesundgeschrieben, hatte aber auch keine Arbeitsunfähigkeit von 50% – dann hätte die BU-Versicherung zahlen müssen. In meinem Fall gab es aber keine eindeutige Regelung. Mirko sprach mit der Barmenia und setzte eine auf sechs Monate befristete freie Vereinbarung durch. Ich bekam also Leistungen in Höhe von 1.000 Euro monatlich, ohne dafür kämpfen zu müssen. Nach Ablauf der ersten sechs Monate fühlte ich mich gesundheitlich immer noch nicht in der Lage, wieder zu arbeiten. Trotz eines gleichlautenden Arzt-Attestes entschied die Barmenia, die freie Vereinbarung um weitere sechs Monate zu verlängern. Derselbe Ablauf noch einmal Anfang und Mitte 2015. Insgesamt zahlte die Versicherung also 24.000 Euro, obwohl ich streng genommen keinen verbindlichen Anspruch auf die Zahlungen hatte.

Konnten Sie 2016, 2 1⁄2 Jahre nach der stationären Behandlung, wieder arbeiten?

Gesundheitlich machte ich nur sehr langsam Fortschritte. Es ist ein quälend langer und von Rückschlägen begleiteter Prozess. Die Barmenia wollte Klarheit, die ich aber nicht geben konnte. Sicher war mir nur: Ich kann noch nicht wieder arbeiten. Die Barmenia bat dann einen Gutachter um einen Befund. Das Ergebnis glich dem ärztlichen Attest: 50 Prozent arbeitsfähig bzw. arbeitsunfähig. An manchen Tagen fühlte ich mich gut, konnte Bäume ausreißen, dann wieder gab es Zeiten, an denen ich orientierungslos durch die Gegend irrte, gegen Türrahmen lief oder einfach nur im Bett liegen konnte. Sicher ist nur: Um finanzielle Angelegenheiten konnte ich mich nicht kümmern. Mirko nahm die Dinge wieder in die Hand und die Barmenia bot mir eine Einmalzahlung von 50.000 Euro an. Ich hatte also die Wahl, entweder 50.000 Euro annehmen, womit alle weiteren Ansprüche an die BU hinfällig würden, oder die Versicherung behalten. Hätte ich mich gegen die 50.000 Euro entschieden, hätte ich zwar die BU behalten, allerdings ist unsicher, ob ich weiterhin Geld aus der freien Vereinbarung erhalten hätte. Zusammen mit Mirko wog ich die Vor- und Nachteile ab und entschied mich für die Einmalzahlung

Wie konnte Ihnen der AFA-Systemunternehmer in dieser schwierigen Entscheidung weiterhelfen?

Mirko beriet mich nicht nur als Versicherungsexperte, sondern auch als Freund. Wir analysierten genau, wie sich mein Zustand in den vergangenen Jahren verändert hatte, und welche Möglichkeiten ich aufgrund des ärztlichen Gutachtens hatte. Die Einmalzahlung war – im Rückblick betrachtet – die richtige Entscheidung. Ich weiß, dass ich nie wieder so werde arbeiten können wie früher. Aber darum geht es mir nicht mehr. Ich lebe jetzt bewusster, nehme mir Zeit für mich und arbeite nur noch so viel, wie ich kann bzw. will. Das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit. Mein Arbeitsleben hat sich dadurch drastisch geändert. Statt mich wie früher voll auszupowern, gehe ich es jetzt gelassener an. Natürlich verdiene ich nicht mehr so viel Geld, aber das ist nebensächlich geworden. Zum Leben habe ich genug, das reicht erst einmal.

Wie denken Sie heute über Ihre damalige Entscheidung, eine BU-Versicherung abzuschließen?

Natürlich bin ich froh, dass ich mich damals für eine BU-Versicherung entschied. Niemand erwartet, dass der Ernstfall wirklich eintritt. Aber wenn es soweit ist, braucht man einen starken Partner an seiner Seite. In meinem Freundeskreis hatten mich viele gefragt, wie ich die lange Krankheitszeit finanziell überstand. Einige von ihnen haben sich danach auch von Mirko beraten lassen. Sie konnten ja selber miterleben, wie wichtig eine ordentliche und umfassende Absicherung ist. Und: Es geht nicht nur darum, eine Police abzuschließen. Das Versicherungs-Unternehmen muss auch gewillt sein, Leistungen zu erbringen. In meinem Fall hat das geklappt.